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RIGIDTool - Prototypenbau eines Radarsensors zur
Erkennung von Prozessanomalien bei der Zerspanen
hochlegierter Stahlsorten
Ziel des Projektes ist die Entwicklung einer kontaktlosen
Prozessüberwachung für die Zerspanung
hochlegierter Stähle mittels Radarabtastung im Submillimeterbereich.
Durch die aktuellen
geopolitischen Entwicklungen ist die wehrtechnische Industrie nun in den Mittelpunkt
dieser
Zerspanungsprozesse gerückt
Hochlegierte Werkstoffe haben eines gemeinsam: Sie sind schwer zu bearbeiten.
Bei der Zerspanung, d.h. dem Fräsen oder Drehen dieser
Legierungen, kann es zu einem
übermäßigen Werkzeugverschleiß, extremer Wärmeentwicklung, Maß und
Formabweichungen,
Vibrationen (Rattern),
Aufbauschneidenbildung und Spanproblemen kommen.
Die deutsche Rüstungsindustrie produziert bereits mit
modernsten Werkzeugmaschinen
Allerdings kann sie in vielen Fällen das Leistungspotenzial ihrer Anlagen nicht
ausnutzen.
Grund dafür sind mangelnde oder verspätete
Informationen über das Auftreten von Prozessanomalien,
den Werkzeugzustand oder die Qualität der gefertigten
Bauteile. Eine aussagekräftige Messung
direkt am
Schnittprozess würde hier Abhilfe schaffen. Das geplante
Vorhaben bezieht sich daher
auf ein intelligentes, radarbasiertes Überwachungssystem, welches in der Lage wäre,
direkt am Werkzeughalter entstehende Schwingungen sehr genau zu detektieren
und die Bearbeitungsparameter in
Echtzeit anzupassen.
Dieses Vorhaben wird kofinanziert von der Europäischen Union. Abwicklung/Förderung über die Sächsische Aufbaubank (SAB).
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